cubietruck

die ersten test mit dem cubieboard machen appetit auf mehr. 2 gb ram, dualcore-cpu, dual-gpu klingen nicht viel. okay, sd-card, netzwerkkabel und hdmi-kabel kommen oben drauf. doch zu weihnachten ist auf einmal dat cubietruck lieferbar.

ich muss mich schnell entscheiden, als ich die mail mit der verfügbarkeit erhalte, sind 2.5h später von 120 stk schon nur noch 76 da, ne 75. mist ich muss mich beeilen, also ritsch-ratsch … karte durch, ditt ding bestellt. durch die feiertage geht die bestellung diesmal nicht ganz so zackig, ist aber dann doch 4 tage später da. zumindest ist ein kühlkörper diesmal dabei, sowie ein 4 teilige plexiglas behausung, bei der sogar daran gedacht wurde, dass man eine 2.5″ hdd mit unterbringt.

cubietruck topview
cubietruck ( cubieboard 3 ) top view – power/nic/usb/vga

cubietruck sideview
cubietruck ( cubieboard 3 ) side view – led/sd/line/usb3

endlich gigabit ethernet, wlan, blutooth. fein, so dacht ich mir dass und die abmaße lassen mich hoffen, von den boards ein paar viele in den 19 zoll server zu bekommen, wie ich es gedacht hatte. mit s-ata anschluss geht die post ab, die sd-card ist nach-wie-vor kaum schneller als 10mbyte/s. aber moment, der treiber für den vermaledeiten realtek-chip ist kaum aufzustöbern. naja, versuch ich erstmal was da ist und saug also aufs neue ein paar images in verschiedenster konfiguration. aber der netzwerk-chip will nicht auf turbo schalten, mehr als 100 mbit/s gibts da derzeit nicht. fürs rz sicherlich ausreichend, doch die eisenbahnplatte war eigentlich für gigabit-ethernet gedacht.

muss ich wohl weitere images aus dem netz kramen. das video ruckelt auch hier, trotz zweier gpu´s läuft wohl alles in software ab und die cpu ist auf kante. das thema mit dem grafik-treiber ist damit leider noch nicht durch und wartet sehnsüchtig auf lösung….ebenso das wlan und dat blauzahn. die chipbezeichnungen sind kaum lesbar, so klein geschrieben, es gibt verschiedene revisionen, da sind nicht alle gleich.

cubietruck closeview
cubietruck ( cubieboard 3 ) close view – power/nic/sata/usb/hdmi connected

angenehmerweise hat das board einen 12v anschluss, nach kurzem test ist wohl aber kein wandler verbaut, der die 5v anschlussspannung hochschaltet. jedenfalls ist das ding mit 1.5 ampere noch gemütlich unterwegs, auch wenn in der spitze 2a angezeigt werden, sind das grad mal 10 watt aufnahmeleistung. im vergleich zu den circa 300 watt, die der dual-sockel-xeon-server aufnimmt, ist das doch recht bescheiden. wird sich jedoch noch zeigen, wie das mit der performance dann vergleichbar ist oder wie es korrelliert. ich denke jedoch, dass die leistung ausreichen wird, zumindest für die aktuelle phase der eisenbahnplatte.

serverAusschlachtung

doogie macht mir mut, die innereien vom dell-sever bei eGay reinzutun. ich brauch einiges an anlauf, da ich da kaum erfahrung und noch weniger nerv für habe, aber was solls. wenns denn geld einbringen sollte, ist es die paar stunden aufwand vielleicht wert.

also nehmen wir das ding gemeinsam auseinander, fotografieren es und schätzen grob, was wir als wunsch oder zielpreis uns vorstellen können. wir kommen auf sagenhafte 100 euro, die wir den teilen noch an wert zuschanzen, besser gesagt er. ich schätze nicht, dass für einen 8 oder 9 jahre alten bausatz noch jemand wirklich geld ausgeben will. sind doch alles füchse da bei den auktionen, die warten lieber ab und schießen es ein paar tage oder wochen später für n euro. was die dinger teilweise noch an geld im netz kosten und was sie mal gekostet haben, darf man garnicht so genau wissen – da wird einem nur üble.

perc scsi controller
perc scsi controller

also tippel ich ein wenig text in die artikelbeschreibung, lad die bilder hoch, die ich vorher noch ein wenig aufgehübscht habe und lass 10 tage zeit, für die rally. nichts passiert, kaum einer klickt auf die teile, beobachter finden sich kurz vor schluss, letztendlich gibts nur interessenten für die cpu und den raid-controller. jeweils für ein euro – hurra. tolle wurst.

cpu 64 bit
sockel 804 xeon

versprochen ist versprochen, ich pack die beiden dinger also ein, trödel ein bisschen mit dem versand und schick sie dann den neuen besitzern zu. glücklicherweise sind die anderen artikel, die automagisch verlängert wurden bzw neu eingestellt wurden, zu stornieren. noch so ein desaster fürn euro tu ich mir nicht an. schade, ists wohl nur noch elektronikschrott ….. zumindest kann ich die gehäuse und die netzteile gebrauchen, auch wenn 550 watt wohl mehr als genug sein dürften.

die anderen drei server brauch ich dann weder ausschlachten, noch die innereien verticken, die landen dann wohl direkt in der orangen tonne….

abletonMIDI

ach wie ist dat schön, da möchte man ein externes gerät an ableton anknüppern, doch der versatz ( latenz ) mit internen instrumenten ist so auffallend groß, das guter rat teuer ist. der korg electribe offenbart nicht auf anhieb seine kapazitäten, denn diese können doch recht schnell ausgeschöpft werden. dennoch ist er mit seiner röhre ein angenehmer ruhestörer und läßt mit seinen drei dsp einigen spielraum für schmackigen sound.

ableton jedoch will auch nach einigem tuning nicht unter 150ms.latenz laufen und so kommt studio one zum zug, welches durch seine präzision und liebevolle gestaltung positiv auffällt.

im unterschied zu ableton fehlt studio one jedoch die live-ansicht, die das erstellen von pattern nur in der sequenzeransicht ermöglicht und damit im handling definitiv dahinter steht. mit einer latenz von 30ms. punktet es jedoch so weit, dass es nun beinahe unentschieden steht.

(c) chiptune on ioioioio.eu

 

die abtastrate ist mit 48khz nicht sonderlich hoch, der samplepufferzeigt bei einer e-mu 0404 etwa 10ms. an wenn die mukke in der daw ( digital audio workstation ) abspielt

cubieboard

ich bin jetzt doch n bisschen fickrig geworden auf son kleines scheißboard. da ich ohne rootserver und ohne linux kaum an der eisenbahnplatte ( cloud ) weiter schrauben kann, begeb ich mich auf der suche im netz zu einem versand in de_DE.

entweder ich bin zu aufgeregt, zu unkondensiert oder warum auch immer, ich übersehe, dass die erste generation nur single-core ist, 1 gb ram hat und die netzwerkkarte nur 10/100 mbit/s schafft.  egal, für 50€ bin ich ja im budget des raspberry, aber mit doppelt so viel ram UND einem s-ata anschluss. das genügt mir als entschädigung. als ich das cubieboard in betrieb nehme.

cubie connected
cubieboard connected with sata hdd

auf der suche nach dokumentation, manuals, handbüchern – überhaupt irgendwelchen nützlichen informationen finde ich dann nach einigem suchen auch ein paar images, sie sich für sd-card eignen. ausserdem noch ein passendes „brenn-programm“ was die images da drauf tut. dabei fällt mir auch das ein oder andere image für den onboard-nand in die hände. ich saug erstmal was ich finde und probiere die verschiedenen ubuntu/debian/android versionen sukzessiv aus. einige booten garnicht, andere sind in zig versionen vorhanden – welche nehmen?

also bleibt mir wohl nichts übrig, als die verschiedenen konfigurationen zu checken. im wesentlichen schaue ich auf den treiber für die grafik einheit, also die gpu. dort ist eine mali-gpu verbaut, die direkt von arm stammt. das passenste triebwerk heißt „sunxi“ und ist direkt vom hersteller. die cpu, also der system-on-a-chip ( soc ) ist von allwinner und heißt a10. der schafft wohl 1080p, wie da im datenblatt steht – fragt sich nur mit wieviel frames pro sekunde :p

toll, warum hab ich die letzten monate bei den fights der x-server/clients nicht aufgepasst. mir, wayland, mesa, x11 … man was es da nun alles für zeug gibt. und wie zum henker wuppt man den treiber jetzt in den kernel :/ ich glaub, die frage krieg ich so schnell nicht beantwortet, daher krampf ich nicht weiter rum und mach mit config und install weiter.

einige versuche später bin ich noch nicht klüger, ich weiß zwar jetzt welche pakete so halbwegs laufen und wie man mit dem speicher haushaltet, frisch gebootet verbraucht das ding 80 mb mit xfce dann 180. ist der browser offen, sinds so um die 280 gb. tomcat läuft schon im hintergrund, oracles java ist auch drauf, nur die grafik ruckelt wie sau. von dem gigabyte ram sind 808 mb verfügbar, da bleibt noch ein bisschen luft für arbeitsdaten. jedoch noch kein open.gl, kein videostreaming, kein garnix in der richtung. die cpu auf vollanschlag kotzt, doch der treiber ist wohl noch immer nicht im kernel. muss ich mich jetzt wohl direkt mehr mit beschäftigen…..

cubie housed
cubieboard 1 in plexiglas behausung

tolle wurst, auf der einen seite lockt das ding mit kapazitäten, die eigentlich als settop-box ausreichen sollten und mir das video auf den fernseher streamt, auf der anderen seite könnte ich mir ein mini-nas bauen, da die sata-schnittstelle sowie drei usb anschlüsse platz für erweiterung lassen. aber ohne anständigen grafik-treiber, wirds wohl erstmal nix mit dem streaming-client. nuja, als load-balancer sollte der dampf wohl ausreichen, um die 100 mbit/s zu sätigen. übliche einstiegs-firewall-systeme haben auch nicht mehr und dsl oder vdsl ist derzeit auch nicht wesentlich schneller.

ownCloud

für escii hab ich da grad owncloud installiert. eher durch zufall fiel mir das auf, als ich die verfügbaren softwarepakete bei seinem provider durchsah. also klick-klack gleich mal installiert.

owncloud ist php-basiert und läuft auf nur einer maschine und ist damit nicht wirklich „cloud“ … klingt aber trotzdem toll. es gibt eine community und eine professionell version. die kostenlose v5 hab ich dann gleich mal drauf getan und es lief auf anhieb.

flux ein paar benutzer eingerichtet, plugins nachgeladen und die ersten samples mit ihm geshared. ging alles relativ flott und auch via webdav auf mobilen geräten recht flüssig. bei vielen benutzern kommt jedoch einiges an traffic zusammen, wenn man seine arbeitsverzeichnisse/repositories darüber synchronisieren will. aber für den augenblick war das 1 gigabyte webspace ausgenutzt. also den uralten vertrag beim provider aktualisiert und schon 10 gb gehabt. damit kann er wohl erstmal ne weile leben und brauch keine one-click-hoster mehr, wenn er seine mukke ( tracks oder mixe ) mit anderen teilen möchte.