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alles über die verteilte cloud
all about the distributed cloud

cubie.in.da.houze

im dezember wurde die olle dell-möhre ausgeschlachtet, nun hatte ich ein paar wochen/enden zeit, um die boards auf herz und nieren zu testen.

cubieboard mit einem kern, einem gigabyte ram und 100mbit/s würden als loadbalancer oder datanode vermutlich ausreichen, um ein paar sachen laufen lassen zu könne. die notwendigen dienste jedoch, brauchen aber in der mindest-konfiguration schon mehr als diese eine gigabyte, daher hab ich jetzt den cubietruck in das 19 zoll servergehäuse geflanscht.

cubietruck nearly installed
cubietruck inside the 19 inch standard server chasis, with 1 he

die pestflatte hat nun einen sata-anschluss, statt ultra-scsi und ist am steckverbinder mit den gehäuse verklebt. heißkleber hat sich in letzter zeit als durchaus brauchbar dargestellt, die mechanische belastung sollte aber dennoch nicht zu hoch sein. der taster zum einschalten und zwei leds zum netzteil bieten ein wenig einfluss und information von vorn.

da die spannung mit 12v aus dem netzteil kommt, das board aber 5v haben will, gibt es einen regler, der diese spannung mit  etwa 85% wirkungsgrad verkleinert. von lm 317 hab ich noch jede menge hier rumfliegen, aber in zeiten von längsreglern und schaltnetzteilen, nicht mehr ganz zeitgemäß. wie dem auch sei, der eine regler dient auch der versorgung der hdd, 2 A sollten da wohl in summe ausreichen. da im gehäuse eigentlich 4 kaskadierte lüfter ( also 8 insgesamt ) drehen und im netzteil auch solche lärmdrüsen eingebaut sind, hab ich 2 von denen ans ende versetzt, damit festplatte und board eine gewisse zwangslüftung erfahren. man weiß ja nie, wer unter einem so kocht ( welcher server direkt darunter hitze produziert ).

cubietruck on 19 inch
cubie from the rear side of the case

die zuleitung für die festplatte reicht knapp aus, dafür muss die netzwerkdose noch aus dem gehäuse geführt werden. die meisten rj-45 döschen haben eine anzeige, wenn elektrischer kontakt besteht und wenn traffic auf der leitung ist. diesen luxus bietet das cubieboard 3, doch die übliche cat5 oder cat6 leitung hat nur 4 doppel-päärchen, also 8 leitungen. für 2 leds brauchts aber auch nochmal 4 drähte, also muss eine zweite leitung her. als ersatzteilspender bietet sich das alte dual-sockel-mainboard an, dort sind zwei dosen aufgelötet. eine fürs netz und eine für recovery, wie dem auch sei, mit einem 160w mörder-lötkolben ist sie schnell getrennt vom board. eine heißluftpistole wäre auch schick gewesen, die hat aber vor kurzem ihren geist aufgegeben.

jedenfalls macht das netzwerk noch zicken, daher mal ich mal die nächste version schonmal auf. 2 cubietrucks + 2 x 4 tb hdd und 1 cubieboard + 1 x 4 tbb + 4/5 x switch gb …. to be continued….

cubietruck

die ersten test mit dem cubieboard machen appetit auf mehr. 2 gb ram, dualcore-cpu, dual-gpu klingen nicht viel. okay, sd-card, netzwerkkabel und hdmi-kabel kommen oben drauf. doch zu weihnachten ist auf einmal dat cubietruck lieferbar.

ich muss mich schnell entscheiden, als ich die mail mit der verfügbarkeit erhalte, sind 2.5h später von 120 stk schon nur noch 76 da, ne 75. mist ich muss mich beeilen, also ritsch-ratsch … karte durch, ditt ding bestellt. durch die feiertage geht die bestellung diesmal nicht ganz so zackig, ist aber dann doch 4 tage später da. zumindest ist ein kühlkörper diesmal dabei, sowie ein 4 teilige plexiglas behausung, bei der sogar daran gedacht wurde, dass man eine 2.5″ hdd mit unterbringt.

cubietruck topview
cubietruck ( cubieboard 3 ) top view – power/nic/usb/vga

cubietruck sideview
cubietruck ( cubieboard 3 ) side view – led/sd/line/usb3

endlich gigabit ethernet, wlan, blutooth. fein, so dacht ich mir dass und die abmaße lassen mich hoffen, von den boards ein paar viele in den 19 zoll server zu bekommen, wie ich es gedacht hatte. mit s-ata anschluss geht die post ab, die sd-card ist nach-wie-vor kaum schneller als 10mbyte/s. aber moment, der treiber für den vermaledeiten realtek-chip ist kaum aufzustöbern. naja, versuch ich erstmal was da ist und saug also aufs neue ein paar images in verschiedenster konfiguration. aber der netzwerk-chip will nicht auf turbo schalten, mehr als 100 mbit/s gibts da derzeit nicht. fürs rz sicherlich ausreichend, doch die eisenbahnplatte war eigentlich für gigabit-ethernet gedacht.

muss ich wohl weitere images aus dem netz kramen. das video ruckelt auch hier, trotz zweier gpu´s läuft wohl alles in software ab und die cpu ist auf kante. das thema mit dem grafik-treiber ist damit leider noch nicht durch und wartet sehnsüchtig auf lösung….ebenso das wlan und dat blauzahn. die chipbezeichnungen sind kaum lesbar, so klein geschrieben, es gibt verschiedene revisionen, da sind nicht alle gleich.

cubietruck closeview
cubietruck ( cubieboard 3 ) close view – power/nic/sata/usb/hdmi connected

angenehmerweise hat das board einen 12v anschluss, nach kurzem test ist wohl aber kein wandler verbaut, der die 5v anschlussspannung hochschaltet. jedenfalls ist das ding mit 1.5 ampere noch gemütlich unterwegs, auch wenn in der spitze 2a angezeigt werden, sind das grad mal 10 watt aufnahmeleistung. im vergleich zu den circa 300 watt, die der dual-sockel-xeon-server aufnimmt, ist das doch recht bescheiden. wird sich jedoch noch zeigen, wie das mit der performance dann vergleichbar ist oder wie es korrelliert. ich denke jedoch, dass die leistung ausreichen wird, zumindest für die aktuelle phase der eisenbahnplatte.

cubieboard

ich bin jetzt doch n bisschen fickrig geworden auf son kleines scheißboard. da ich ohne rootserver und ohne linux kaum an der eisenbahnplatte ( cloud ) weiter schrauben kann, begeb ich mich auf der suche im netz zu einem versand in de_DE.

entweder ich bin zu aufgeregt, zu unkondensiert oder warum auch immer, ich übersehe, dass die erste generation nur single-core ist, 1 gb ram hat und die netzwerkkarte nur 10/100 mbit/s schafft.  egal, für 50€ bin ich ja im budget des raspberry, aber mit doppelt so viel ram UND einem s-ata anschluss. das genügt mir als entschädigung. als ich das cubieboard in betrieb nehme.

cubie connected
cubieboard connected with sata hdd

auf der suche nach dokumentation, manuals, handbüchern – überhaupt irgendwelchen nützlichen informationen finde ich dann nach einigem suchen auch ein paar images, sie sich für sd-card eignen. ausserdem noch ein passendes „brenn-programm“ was die images da drauf tut. dabei fällt mir auch das ein oder andere image für den onboard-nand in die hände. ich saug erstmal was ich finde und probiere die verschiedenen ubuntu/debian/android versionen sukzessiv aus. einige booten garnicht, andere sind in zig versionen vorhanden – welche nehmen?

also bleibt mir wohl nichts übrig, als die verschiedenen konfigurationen zu checken. im wesentlichen schaue ich auf den treiber für die grafik einheit, also die gpu. dort ist eine mali-gpu verbaut, die direkt von arm stammt. das passenste triebwerk heißt „sunxi“ und ist direkt vom hersteller. die cpu, also der system-on-a-chip ( soc ) ist von allwinner und heißt a10. der schafft wohl 1080p, wie da im datenblatt steht – fragt sich nur mit wieviel frames pro sekunde :p

toll, warum hab ich die letzten monate bei den fights der x-server/clients nicht aufgepasst. mir, wayland, mesa, x11 … man was es da nun alles für zeug gibt. und wie zum henker wuppt man den treiber jetzt in den kernel :/ ich glaub, die frage krieg ich so schnell nicht beantwortet, daher krampf ich nicht weiter rum und mach mit config und install weiter.

einige versuche später bin ich noch nicht klüger, ich weiß zwar jetzt welche pakete so halbwegs laufen und wie man mit dem speicher haushaltet, frisch gebootet verbraucht das ding 80 mb mit xfce dann 180. ist der browser offen, sinds so um die 280 gb. tomcat läuft schon im hintergrund, oracles java ist auch drauf, nur die grafik ruckelt wie sau. von dem gigabyte ram sind 808 mb verfügbar, da bleibt noch ein bisschen luft für arbeitsdaten. jedoch noch kein open.gl, kein videostreaming, kein garnix in der richtung. die cpu auf vollanschlag kotzt, doch der treiber ist wohl noch immer nicht im kernel. muss ich mich jetzt wohl direkt mehr mit beschäftigen…..

cubie housed
cubieboard 1 in plexiglas behausung

tolle wurst, auf der einen seite lockt das ding mit kapazitäten, die eigentlich als settop-box ausreichen sollten und mir das video auf den fernseher streamt, auf der anderen seite könnte ich mir ein mini-nas bauen, da die sata-schnittstelle sowie drei usb anschlüsse platz für erweiterung lassen. aber ohne anständigen grafik-treiber, wirds wohl erstmal nix mit dem streaming-client. nuja, als load-balancer sollte der dampf wohl ausreichen, um die 100 mbit/s zu sätigen. übliche einstiegs-firewall-systeme haben auch nicht mehr und dsl oder vdsl ist derzeit auch nicht wesentlich schneller.

rackServer

durch einen bekannten bekomme ich zugriff auf vier 19 zoll server von dell ( meine lieblingsmarke :/ ) mit 1 HE, die wohl nicht nur durch die zweite abschreibung durch sind, sondern einfach zu viel strom fressen, als dass ein weiterbetrieb noch sinnvoll oder wirtschaftlich tragbar erscheint.

rack server
dell power edge 1850

also fahr ich da hin, shredder die ultra-scsi platten ein zwei mal mit dem raid tool und kann die vier büchsen mit nach haus nehmen. okay, nicht ganz geschenkt, aber beinahe 😉 …. zu hause angekommen, schmeiß ich so ein ding mal an, der düsenjetähnliche sound kommt mir ja bekannt vor, ist aber in einer wohnung noch sehr viel unschöner, als in einem büro. so what, soll ja eh ins rechenzentrum fürn schmalen thaler.

ich wollte die dinger ja ausschlachten und mit neuen innereien direkt im rack betreiben. spassenshalber messe ich mal die aufnahmeleistung, die im leerlauf bereits 180w mit einer xeon-cpu ( p4/prescott ähnlich ) verbrät. da brauch ich garnicht erst messen, was das ding frißt, wenn ich den zweiten sockel auch bestücke, cpus gibts genügend. ich hader ein wenig, ob ich nicht mangels cashflow einfach die kleinste konfiguration von den möglichen ins rz stelle. doch nachdem ich den taschenrechner angeworfen habe, sind die stromkosten ( ca. 50cent/kwh ) auf ein jahr hochgerechnet, zum schlecht werden viel. zu viel für die eisenbahnplatte.

ich lass das mal sacken, eilt ja nicht – denke ich mir so.

dell power edge 1850
19 zoll rack server

raspberryPI

bei einem bekannten sehe ich wiedermal den raspberrypi. klein, leise und spielt video ab – allerhand. nachdem ich erfahre, das er nur 512mb ram hat, schwindet mein interesse. als node für die cloud zu wenig ram. 1gb sehe ich da als minimum an, selbst dann ist nicht platz, um alle dienste zu starten. ausserdem gibts nur sd-card und usb zur speicher-erweiterung.

immerhin spielt er hd-ready videos ( 720p ) flüssig ab. xbmc ist da eine ganz angenehme oberfläche, die mir unbekannte videoportale zum vorschein bring und damit neugierig macht.

ich gedulde mich in der anschaffung, die 512 mb reizen mich nicht, wohl aber die arm architektur, die in android-handies und tablets verbaut ist. so manches wochenende vergeht und ich rauf mir die haare langsam, dass ich nicht doch so ein ding gekauft habe. einfach um da reinzuschnuppern, 35€ oder 50€ mit ein wenig starter zubehör ist erstmal nicht viel.

aber ich bin in gedanken bei dem odroid, den ich bei der recherche entdeckt habe. quad-core-cpu und 1 gb ram, das wärs ja. oder auch 4+4 kerne, 2 gb ram. sowas fänd ich lecker. dennoch schau ich spassenshalber mal beim mädchenmarkt vorbei und auch beim jupiter, doch metronomisch gesehene, lohnt der verkauf wohl nicht. so ziehe ich ohne konsumrausch wieder ab.

mein bekanter erzählt mir vom cubieboard oder wars cubietruck, na jedenfalls war da neulich ein artikel in den news, wo darüber berichtet wurde. aber wohin man schaut, die dinger sind ausverkauft. doch lieber ein raspberry – werden sehen….